Mein Werdegang

Schreiben ist der rote Faden in meinem Leben. Manchmal war er unsichtbar, ein anderes Mal in den Hintergrund getreten. Wann immer ich mich fragte, welche Aufgabe das Leben für mich bereithält: Zum Schreiben fand ich stets zurück, egal welche Umwege ich genommen hatte.


Wie ich Frieden mit meiner Vielseitigkeit schloss

Früher wollte ich von Beruf Schülerin werden: nicht nur, weil ich ständig Neues dazulernen durfte, sondern weil ich mich einbringen konnte. Ich liebe es, in eine Sache einzutauchen, sie zu analysieren, den roten Faden zu finden und sie weiterzudenken. Dieser Enthusiasmus überträgt sich auf andere Beteiligte. Es entsteht eine Dynamik, die für mich pure Lebensfreude ist.

 

Als Schülerin war ich in jedem Fach gut. „Du kannst alles, aber nichts richtig“, wertete ich mich ab. Inzwischen weiß ich meine Vielseitigkeit zu schätzen. Ich habe erkannt, was ich richtig gut kann: präsent sein, mich einfühlen, (komplexe) Informationen erfassen, strukturieren und in leicht verständliche Worte übersetzen.



Wie ich Meine schreibkreative Seite entdeckte

Freude an Sprache zeigte sich beim mir erstmals im Englisch-Unterricht. Ich liebte es, mit Worten zu spielen. Später schrieb ich Berichte für die Abi-Zeitung, Leserbriefe und nahm an Schreibwettbewerben teil. Niemals kam es mir in den Sinn, das Schreiben als Beruf(ung) zu sehen. Erst während meines Ingenieur-Studiums stupste mich ein Freund mit der Nase darauf: „Das kannst du richtig gut!“

 

Das war mein Wendepunkt: Ich setzte alle Hebel in Bewegung, um das Schreiben zu erlernen. So kam es, dass mein erster Arbeitgeber nicht ein Planungsbüro war, sondern eine PR-Agentur. Mehr als fünf Jahre lang war ich mit der internen und externen Kommunikation für den Kunden dm-drogerie markt betraut, insbesondere in den Bereichen Aus- und Weiterbildung.

 



Wie ich meine kommunikative Seite ausbaute

Kommunikation geht für mich weit über das Schreiben für Menschen hinaus. Ich habe Workshops zur Gewaltfreien Kommunikation besucht und eine Ausbildung in Einfühlsamer Kommunikation (ESPERE) absolviert. 2011 lernte ich Tipi kennen, und eine völlig neue Sprachwelt öffnete sich für mich: die unseres Körpers. Tipi nutzt eine natürliche Ressource, um emotionale Schwierigkeiten dauerhaft zu regulieren. Über diesen Körper-Kanal sind wir alle zugänglich – auch wenn wir gerade intellektuell nicht in der Lage sind zu kommunizieren!

 

Wenn wir zusammen arbeiten, werden Sie also auf einen Menschen treffen, der selbst viel an sich gearbeitet hat und geschult darin ist mit Bedürfnissen und Emotionen wohlwollend umzugehen.



Warum Lebensorte für mich eine große Rolle spielen

Als Teenagerin lief ich bereits mit dem Fotoapparat durch Städte und fotografierte Gebäude. Bauliche Strukturen und Siedlungen interessierten mich. Ich fragte mich stets: Welches Leben führen die Menschen dort? Was spielt sich hinter den Mauern ab?

 

Nach meinem Abitur studierte ich Raum- und Umweltplanung an der TU Kaiserslautern. In dieser Zeit habe ich gelernt:

  • einen Ist-Zustand treffend zu analysieren
  • Ziele zu formulieren und Maßnahmen daraus abzuleiten
  • in Strukturen zu denken und zu planen
  • wie wichtig Orientierungspunkte sind
  • dass Strukturen Beziehungen lebendig halten, wenn sie clever geplant sind
  • dass ein „schöner Plan“ alleine noch keine lebenswerte Basis für die Menschen ist


Woher ich komme

Eine Freundin sagte einmal zu mir: „Die Selbstständigkeit wurde dir in die Wiege gelegt.“ Denn aufgewachsen bin ich in einem landwirtschaftlichen Betrieb, der sich auf Weinanbau spezialisiert hatte. Während andere Kinder Schulferien hatten, war ich im Weinberg unterwegs oder bekochte unser Helfer-Team.

 

Ich weiß also, was es heißt Verantwortung zu übernehmen und unternehmerisch zu handeln. Unsere Familie setzte sich an jedem Wochentag für den Betrieb ein. Falls wir zusammenarbeiten, bedeutet das für Sie: Sie können auf mich zählen! Sie haben mit mir eine zuverlässige, verantwortungsbewusste Biografin, Ghostwriterin oder Mentorin an Ihrer Seite.