Persönlich coachen: Lasst „Zeit gegen Geld“ nicht aussterben!

Manche Coaches bieten kein Coaching mehr im klassischen Sinne an. Sie bauen sich ein skalierbares Business auf. Dieses beschert ihnen Einkommen, ohne dass sie dafür ständig in Aktion sein müssen. Dieser Beitrag handelt davon, warum ich es anders machen will.

 

Meine Arbeit lässt sich wunderbar hinter verschlossenen Türen erledigen. Ich habe als Freiberuflerin jahrelang mein Geld verdient, ohne mit der Zielgruppe direkt in Kontakt zu sein. Früher wollte ich einen Beruf haben, in dem ich mit Menschen zu tun habe. Medizinerin wollte ich werden. Ich hatte niemals vor, stundenlang hinter einem Schreibtisch zu sitzen.

 

Es kam alles anders. Und so sitze ich nun hier und bewege meine Finger über die Tasten. Doch meine alte Idee von Arbeiten floss in den vergangenen Jahren wieder langsam in mein Leben ein. Ich ging auch beruflich unter die Menschen und arbeite inzwischen 1:1 mit ihnen zusammen.

 

Nichts ist so inspirierend wie der persönliche Impuls eines Gegenübers!

 

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Mastermind, Inner Circle, Erfolgsteam, Barcamp: Überall tun sich Coaches zusammen, um gemeinsam zu wachsen, sich gegenseitig zu unterstützen und Inspirationen zu erhalten. Wo ich auch hinhöre und hinschaue, scheint dieser persönliche Kontakt von großer Freude und Kraft begleitet zu sein. So macht Arbeiten Spaß!

 

Aus Sicht eines Coaches ist diese Entwicklung begrüßenswert. Ich fühle mich getragen und unterstützt. Ich kann unkompliziert mit Kollegen und Kolleginnen zusammenarbeiten, die bereits dort stehen, wo ich noch hin will. Wir können gemeinsam Pläne schmieden, um Neues in die Welt zu bringen.

 

Was ich vermisse: Den frischen Blick von außen

Aus Sicht einer Kundin bedaure ich diese Entwicklung. Es ist schwer geworden, einen guten Coach zu finden, der Zeit für mich hat. Ausschließlich für mich, 1:1 und nach dem Modell „Zeit gegen Geld“.

 

Kürzlich erhielt ich eine Mail von einem Coach, dass er nicht mehr länger für persönliches Coaching zur Verfügung steht. Bei meinen Recherchen in den zurückliegenden Wochen und Monaten traf ich andauernd auf Coaches, die entweder nur in Gruppen coachen oder Onlinekurse anbieten.

 

Ich beobachtete mich, wie ich auf ein Kurs-Angebot reagierte, das mir in einem geschlossenen Bereich kostenlos zur Verfügung steht: „Ich brauche nicht noch ein Video oder noch mehr Arbeitsblätter. Ich brauche einen echten Menschen, einen Sparringspartner!“, war mein erster Gedanke.

 

Wozu ich bereit bin: Geld in die Hand zu nehmen

Es gibt diese echten Menschen, die sich – kostenlos – mit mir über mein Business unterhalten. Darüber bin ich sehr dankbar! Ich stelle Ihnen meine Kompetenz zur Verfügung und bekomme den gewünschten Blick von außen, wenn auch nicht immer ganz frisch (was kaum möglich ist, wenn man sich schon viele Jahre kennt).

 

Gleichzeitig bemerke ich, dass diese Form der Zusammenarbeit eine Grenze haben muss. Wenn ich mich mit 12 Kolleginnen gratis hin und her austausche, bleibt kaum noch Zeit, um Umsätze zu generieren. Doch diese sind notwendig, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Deshalb bin ich selbst bereit, für ein gutes 1:1-Coaching ein angemessenes Honorar zu zahlen.

 

Wozu ich mich verpflichte: Persönlich da zu sein

Derzeit kann ich die Entwicklung meines Business kaum absehen. Ich habe erst begonnen mich zu zeigen. Doch ich erfahre, wie wichtig es für meine Kunden ist, sich mit mir am Telefon oder per Skype auszutauschen. Neue Ideen zu erhalten, mich spüren zu können und sich selbst im Gespräch zu erspüren.

 

Es gibt gute Beispiele, die mir zeigen, dass ein skalierbares Business auch mit einem persönlichen 1:1-Coaching-Angebot einhergehen kann. Letzteres hat seinen Preis und mag limitiert sein, keine Frage. Doch es funktioniert. Das will ich mir zum Vorbild nehmen.

 

Mein Ziel ist es, meine Kundinnen und Kunden auch persönlich zu betreuen!

 

Wie siehst du diese Entwicklung? Wozu tendierst du? Ich freue mich auf deinen Kommentar!